Eine Werkschau
Entdecke meine Welt kreativer Freiheit, wo Bilder, Skulpturen und Collagen zur freien Besichtigung gleichberechtigt nebeneinander stehen.
Mein digitales Atelier versucht ein Abbild meiner kindlichen Begeisterung für eigenartige Gestaltung zu sein. Gerne teile ich meine artifizielle Welt ohne gedankliche Grenzen mit dir.
Jede Tür gibt einen Weg frei zu einer thematischen Bildauswahl, wobei der Untertitel einen ersten Richtungshinweis nennt.
Die Dauer und die Reihenfolge deiner Erkundung richtet sich dabei ausschließlich nach deinem eigenen Interesse und deiner Zeit. Verlasse meine Welt, wann immer du dies möchtest.
Bitte bestimme selbst deinen Weg in mein Universum.
Eine Werkschau
Entdecke meine Welt kreativer Freiheit, wo Bilder, Skulpturen und Collagen zur freien Besichtigung gleichberechtigt nebeneinander stehen.
Mein digitales Atelier versucht ein Abbild meiner kindlichen Begeisterung für eigenartige Gestaltung zu sein. Gerne teile ich meine artifizielle Welt ohne gedankliche Grenzen mit dir.
Jede Tür gibt einen Weg frei zu einer thematischen Bildauswahl, wobei der Untertitel einen ersten Richtungshinweis nennt.
Die Dauer und die Reihenfolge deiner Erkundung richtet sich dabei ausschließlich nach deinem eigenen Interesse und deiner Zeit. Verlasse meine Welt, wann immer du dies möchtest.
Bitte bestimme selbst deinen Weg in mein Universum.
Am Anfang steht das Bild.
Nicht als Illustration eines bereits Gedachten, sondern als Auslöser: eine analoge oder digitale Collage, zusammengefügt aus Fragmenten, Brüchen, Zufällen. Surreal, skurril, mitunter befremdlich – Bilder, die sich einer eindeutigen Deutung entziehen und gerade darin ihre eigentümliche Spannung entfalten.
Aus diesen visuellen Konstellationen heraus sind die vorliegenden Erzählungen, Kurzgeschichten entstanden. Assoziativ, tastend, manchmal sprunghaft folgen sie den Spuren, die das Bild legt – oder legen könnte. Sie fragen nicht: Was bedeutet das?, sondern eher: Was könnte hier geschehen sein? Wer bewegt sich durch diesen Raum? Welche Logik, welche Erinnerung, welche Störung hält alles zusammen?
Häufig treten dabei Schriftsteller oder Maler als Protagonisten auf. Ihre Stimmen, Motive und Erzählweisen sind nicht exakt nachgebildet, sondern gebrochen, verschoben, neu zusammengesetzt – so wie die Bilder selbst. Biografische Splitter, ästhetische Eigenheiten und werkimmanente Themen und Motive fließen ein und verbinden sich mit dem Fremden der Collage zu eigenständigen Kurzgeschichten.
Die Anlage dieses Textkonvoluts folgt einer einfachen, aber entscheidenden Idee:
Zuerst steht die Betrachtung. Die Leserin, der Leser sieht die Bildcollage, verweilt, ist vielleicht zunächst irritiert, beginnt zu assoziieren. Welche Geschichte könnte hier verborgen sein? Welche Figuren, welche Konflikte, welche Stimmungen drängen sich auf? Erst wenn Interesse geweckt ist, öffnet sich durch Klicken der Text – eine mögliche Erzählung hofft auf Leser.
So entsteht ein Spannungsbogen zwischen Bild und Sprache, zwischen eigener Imagination und angebotener Deutung. Die Geschichten verstehen sich nicht als Lösungen, sondern als Angebote: Annäherungen an ein visuelles Rätsel, das sich nie vollständig auflösen lässt. Aus einem Bild wird eine Bildergeschichte, zusammen betrachtet eine literarische Assemblage.
Ich wünsche viel Lesevergnügen.
Durch die Möglichkeit, mit Hilfe kleiner Apps und Farbfilter digitale Collagen und Bilder auf dem iPad zu kreieren, entstanden qualitativ bessere Collagen. Die neuen Musikproduktionsapps, Synthesizer, Drums, modulare Elemente usw. ermöglichten auch uns Laien, plötzlich ganze Musikstücke zu produzieren. Die Videos lassen noch einen Schritt weiter zu. Auch hier ist es die Kombination von Elementen, die den Zusatzgewinn bringt.
Meine Fotos, Bilder, Collagen dienen als zusätzlicher visueller Reiz zu meinen meist instrumental- elektronischen Musikstücken.
Aber auch umgekehrt funktioniert eine solche Kombination: man lässt die Bilder am Bildschirm an sich vorüberziehen, die von der Musik untermalt werden und damit eine zusätzliche Dimension erhalten.
Ich empfehle, die Videos laut mit Kopfhörern auf sich wirken zu lassen.